Das sind, nach einem Rezept von Oma Rosi, die echten kurpfälzer
Dampfnudeln mit Salzkruste.
Zutaten für eine hungrige Großfamilie (ergibt über 20 Stück):
1.000 g Mehl
1 Würfel Hefe
60 g Zucker
400 ml Milch
2 Eier
2 Eigelbe
150 g Butter + etwas mehr für in die Pfanne
1 Teelöffel Salz
1) Wir beginnen mit dem Hefe-Teig. Dazu in eine große Schüssel das Mehl geben. Eine Kuhle bilden, dorthinein die Hefe geben und etwas vom Zucker. Wir nehmen die Hälfte der Milch, die nicht aus dem Kühlschrank kommen darf, sondern lauwarm sein soll, und geben sie hinzu. Das Ganze mit dem Handmixer gut verrühren und einige Minuten gehen lassen.
2) Jetzt die restliche Milch, den Rest vom Zucker, zwei Eier und zwei Eigelbe, die Butter und das Salz hinzugeben. Mit dem Mixer gut verrühren. Die Schüssel mit einem Handtuch bedecken, an einen warmen Ort stellen, zum Beispiel aufs Fensterbrett über der Heizung, und eine knappe halbe Stunde lang gehen lassen. Erfahrene Dampfnudel-Perfektionisten empfehlen, den Teig ein bis zwei Tage im Kühlschrank reifen zu lassen und ihn erst zwei Stunden vor dem Ausbacken auf Zimmertemperatur zu bringen.
3) Ein Nudelbrett aus Holz mit Mehl bestäuben, darauf kleine Teigbällchen setzen von der Größe einer Kinderfaust (wer kein Kind zur Hand hat: etwas kleiner als ein Tennisball). Noch mal ein paar Minuten gehen lassen.
4) In eine flache, gusseiserne Pfanne mit gut schließendem Deckel einen fingerhoch Wasser, zwei Esslöffel Butter, sowie eine Prise Salz geben. Aufkochen und die Teigbällchen hineinsetzen. Solange bei geschlossenem Glasdeckel kochen, bis das Wasser verdampft ist und das Krüstchen lecker zu riechen beginnt. Das wird auf mittlerer Flamme in der Regel so rund 20 Minuten dauern. (Warnung: Ist der Deckel nicht durchsichtig, sieht man nicht, wann das Wasser all ist. Deckel heben ist streng verboten – dann fallen die Dampfnudeln in sich zusammen.)
5) Wirkliche Feinschmecker wie die Kurpfälzer drehen die Dampfnudeln nochmal rum und braten sie auch auf der anderen Seite kurz an. Das macht sie bissfester und leckerer. Dazu passt Vanille-Sauce, Obst aus der Dose oder auch Kartoffelsuppe.
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Kommentare (18)
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Also, Shanas Mutti hat ihr so gezeigt, wie man Dampfnudeln macht:
500 g Mehl
7 g Trockenhefe
2 zimmerwarme Eier
ca. 500 ml Milch
100 g Butter
1 Stück Butter extra
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1) 250 ml Milch, Butter, Zucker und Vanillezucker in einem Topf langsam so lange erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist.
2) Mehl und Trockenhefe mischen, dann die Eier und die warmen Zutaten aus 1) dazugeben, einen glatten Teig kneten und diesen in eine Schüssel geben. Die Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und das Ganze für etwa eine Stunde an einem warmen Ort „gehen lassen“.
3) Backofen auf 50° vorheizen. Hände mit Mehl einreiben, aus dem Teig kleine Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. In den Ofen schieben und nochmal 20 Minuten gehen lassen.
4) In einen großen Topf soviel Milch geben, dass der Boden gut bedeckt ist (etwa 250 ml – je nach Topf), dazu etwas Butter und Zucker geben und das Ganze zum Kochen bringen. Dann die Dampfnudeln direkt aus dem Ofen in die Milch hineinsetzen und den Topf sofort mit einem Deckel verschließen. Die Dampfnudeln 30 Minuten bei mittlerer Hitze backen lassen und den Topf AUF KEINEN FALL ÖFFNEN!!! Die Dampfnudeln fallen sonst zusammen!
5) Nach 30 Minuten den Topf von der Herdplatte nehmen und die Dampfnudeln nochmal 10 Minuten im geschlossenen Topf stehen lassen. Servieren (am besten mit Aprikosen, Vanillesauce, Pflaumen usw. usf...)
alle Besucher, Beiköche, Kommentierer und Küchenfreunde, die erst jetzt hier lesen und anhand meines Kommentars von heute Mittag denken, ich würde dem Irrglauben verfallen sein, ich könne Dampfnudeln besser zubereiten als Herr Küchenruf sollte wissen, dass dieser Beitrag heute Morgen noch völlig anders aussah. Er war nämlich (bis auf die Fotos) leer und Herr Küchenruf bat darum - getreu dem Aal-Prinzip - ein eigenes Rezept zum Bild in die Kommentare zu schreiben. Quasi ein Koch-Jeopardy!
Und jetzt komme ich zurück und es sieht doch tatsächlich so aus, als hätte er von vorn herein und in gewohnter Qualität ein vollständiges, verwertbares Rezept gebloggt! Unglaublich...
Was den Grünkohl angeht, so muss er IMMER Frost gehabt haben, sonst schmeckt er nicht. Diesen Frost kann man auch nicht dadurch erzeugen, indem man ihn erntet und die Gefriertruhe verfrachtet. Nö, nö.... sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
Nur durch den "natürlichen" Frost wird mehr Zuckergehalt freigesetzt.
Aber: selbst Ernährungswissenschaftler sagen, dass (gekaufte) Tiefkühlkost - so auch Grünkohl - qualitativ einwandfrei sei und die meisten!!!! Vitamine habe, mehr als frischer Grünkohl, den man auf Märkten etc. kaufen kann.
Das liegt daran, dass der tiefgefrorene G. sofort nach der Ernte gewaschen, zerkleinert und SCHOCKgefroren wird. Nur durch dieses schnelle Verfahren bleiben die Vitamine erhalten.
Selbstverständlich schmeckt er auch sehr gut -
aber nur, wenn man ihn auch super zubereiten kann!
Magst Du mein Rezept haben?
Ich selber habe es übrigens noch nie probiert, für mich kocht immer Oma Rosi.
Das Daumendrücken fürs Dampfnudeln ist angebracht, habe
sie noch nie gemacht, obwohl ich sehr gerne koche und backe!
Ach ja, habe mich mal schnell "eingebloggt", damit es hier
nur noch EIN unverwechselbares SCHLECKERMAEULCHEN gibt.
So schade!!!! Eins meiner Lieblingsgerichte im Winter!
Aber falls meine Eltern wirklich kommen sollten, lasse ich mir Gruenkohl im Glas mitbringen. Mag zwar nicht das gleiche sein, aber besser als nichts!
Hab' mich noch nie getraut, die selber zu machen - vielleicht traue ich mich ja am Wochenende mit diesem Rezept zum ersten Mal?
(sagt einer, der Dampfnudeln auch immer nur bei seiner Mutter isst
Meine letzten Dampfnudeln habe ich übrigens im Reiskocher von Aldi gemacht. Geht ganz gut, nur garen sie relativ langsam.
Ich muss unbedingt mal wieder welche haben...